Warum wird Station nicht in der Nähe des U-Bahn Ausgangs gebaut ?
Bezogen auf die Station Scheibenstraße:
- wer hat und wie ist die genaue Lokalisation der Station bestimmt worden ?
- wie ist deren Größe bestimmt worden ?
- was bedeutet Connected Mobility wenn die Station nicht an den U-Bahn Ausgang angebunden ist ?
- wäre dann nicht die Planung der Station am U-Bahnhofausgang besser ?
- ist der Planer physisch vor Ort gewesen und hat sich wirklich einen Eindruck verschafft ?
- warum reicht nicht eine Sharing Station wie auf der Steinstraße mit einfacher Markierung auf dem Bürgersteig aus ?
Die bauliche Situation ist tatsächlich noch wie aus dem Bebauungsplan von 1962 z.B. mit High Speed Ausfahrt von der Fischerstraße in die Scheibenstraße.
Die Messe Düsseldorf ist schon lange nach Stockum gezogen aber die alten Wunden bleiben.
Eine Verschönerung mit zeitgemäßer Verkehrsführung für Rad und Auto lässt seit den 90-ziger Jahren auf sich warten.
Das Geld, was in der Schäferstrße am T-Stück zur Scheibenstraße verbaut wurde hätte hier Wunder wirken und Zufriedenheit erzeugen können.
Diese einfache Idee ist am 16.11.2025 u.a. an die Info@cmd.nrw gemailt.
Die Antwort ist hier abgebildet.
Eigentlich wollten wir gar nicht bis zum Beschwerdemanagement aber es scheint, dass der Bürger stört..
Trotz schneller Ansprache mit der erstmals veröffentlichten Ausführungsplanung zuerst in der Bezirksvertretung 1 bei Frau Bezirksbürgermeisterin Klink ist diese Station dann doch an der EInmündung Schäferstraße entstanden.
Es entstand leider kein Dialog über die Positionierung, sondern der Verweis an das Beschwerdemanagement.
Hier kam eine wahrscheinlich KI generierte weichspülerische Email zurück.
Hier im Artikel RP Artikel CMD Neues Konzept gegen den Verkehrskollaps vom 25.4.2026 werden tolle Ansagen gemacht wie von der italienischen Lebensart und einer kleinen Piazzetta die die Rede.
Das wäre genau so möglich gewesen, wenn man die Bürger ernst genommen hätte.
Angebliche Planer waren in der CMD nicht zu entdecken nur einige Werkstudenten.
Man muss sich fragen, was angebliche 26 Mitarbeiter an Aufgaben wahrnehmen.
Jedenfalls offensichtlich nicht ein Besuch vor Ort.:
Angeblich wären die Sichtachsen berücksichtigt, aber auch das ist vielleicht richtig, wenn man nur eine einzige Sichtachse betrachtet.
In der Achse Schäferstraße fält die Fassade Radstation auf wie eine notdürftig verkleidete Altkleidersammelstation oder schlicmmer.
Im allgemeinen Trend werden Sammelcontainer nicht ohne Grund unterirdisch angelegt.
Bei der Gestaltung der Sitzmöbel kann man durchaus geteilter Meinung sein.
Es wird der heterogenen Düsseldorfer Landschaft eine Vierkantmöblierung im brutalistischen Stil hinzugefügt,
Sehr geehrter Herr Dr. Kunze, sehr geehrter Herr Münstermann,
vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir nehmen Ihre Sorge wahr und hoffen, dass wir Ihnen diese in einigen Punkten nehmen können.
Vorab kurz zum Hintergrund und den demokratischen Prozessen, die zum Beschluss einer Mobilitätsstation in Düsseldorf führen. Die CMD errichtet die Mobilitätsstationen im Auftrag der Landeshauptstadt Düsseldorf, die bauliche Umsetzung erfolgt gemäß den politischen Beschlüssen. Nach erfolgreichen Umläufen im Amt, der Zustimmung der Bezirksvertretung und des Ordnungs- und Verkehrsausschusses wurde die Station am 28. Mai 2025 im Rat der Stadt politisch beschlossen. Im Vorfeld des politischen Beschlusses haben wir die Bedarfsabfrage im Sommer 2023 durchgeführt, an der Scheibenstraße haben sich 281 beteiligt. Die Ergebnisse der Umfrage, d.h. der Bedarf, den die Menschen gemeldet haben, wurde bei der Planung der Mobilitätsstation berücksichtigt. Daraufhin fand der Online-Dialog statt, wir haben Wurfsendungen verteilt, über unsere Website und auf Social Media über die Maßnahme informiert und standen für Anmerkungen und Rückfragen bereit. Die Umsetzung der Mobilitätsstation Scheibenstraße wird wie geplant fortgeführt. Vor dem Hintergrund der genannten politischen Beschlüsse und im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir auf die Kritik der Anwohnerschaft reagiert. Anstelle der ursprünglich vier geplanten Stellplätze für Carsharing werden nur noch zwei Stellplätze umgesetzt. Die Sharingstation in der Schäferstraße entfällt, sodass hier keine Mobilitätsangebote mehr umgesetzt werden, sondern nur der Ausbau der Kreuzung und eine Neupflanzung erfolgen wird.
Zur Standortwahl: Wir prüfen die Standorte der Mobilitätsstationen vor der Errichtung gründlich und berücksichtigen dabei immer mehrere Faktoren. Beispielweise entstehen die Stationen grundsätzlich dort, wo ein hoher Bedarf besteht, z.B. in dicht besiedelten Wohngebieten. Zudem achten wir bei der Positionierung der verschiedenen Module darauf, dass Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden, Sichtachsen erhalten bleiben und keine unterirdischen Schächte oder Gasleitungen überbaut werden. Die Baumaßnahmen haben stets das Ziel, die städtischen Orte und Kreuzungen sicherer und übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmenden zu gestalten. Unsere Mobilitätsstationen sind darüber hinaus bewusst im Quartier verankert, um Mobilität dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht wird: vor der eigenen Haustür. Aufgrund dieser verschiedenen Faktoren wurde der entsprechende Standort in der Scheibenstraße ausgewählt.
Für Ihre weiteren Rückfragen sind wir leider nicht die richtigen Ansprechpartner. Bitte wenden Sie sich dafür an das Beschwerdemanagement der Stadt Düsseldorf (im cc).
Vielen Dank und freundliche Grüße
Sehr geehrter Herr Münstermann, sehr geehrter Herr Kunze,
herzlichen Dank für Ihre Nachricht. Ich bin froh, dass es Bürger wie Sie
gibt, die sich um Ihr Viertel kümmern und Vorschläge einreichen.
Ich habe diese an die CMD weitergeleitet, weil dort die Planung gemacht
und umgesetzt wird. Uns werden die Pläne dann vorgelegt, allerdings in
der Endphase. So könnte es jetzt sein, dass an dieser Umsetzung nichts
mehr zu ändern ist. Doch warten wir ab, was die CDM sagt.
Ihnen noch einen guten Start in die neue Woche und viele Grüße
Annette Klinke
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