Wer bestimmt Standort und Architektur einer Radstation ?
Die CMD trägt ja große Verantwortung für die Ausgestaltung der Stationen.
- Wie wird innerhalb der CMD ein Standort und dessen Ausführung ermittelt ?
- Welche Leitlinien werden da z.B. bei der Platzierung neuer Bäume berücksichtigt?
- Welche Leitlinien werden bei der Auswahl und Aufstellung der Bänke und Stühle bedacht ?
- Wie wird die Position neuer Bäume bestimmt ?
- Gibt es modische Vorgaben für die Möblierung der oder muss es überall gleich sein ?
- Ist die brutalistische Möblierung beabsichtigt oder gab es schlicht keine Auswahl ?
- Was bedeuten Connected und Sharing im gesamtstädtischen Kontext, wie ist die Definition ?
- Ist nicht eine Positionierung in der Nähe des ÖPNV wie hier der U-Bahn sinnvoller ?
- Wie kann die Stadt Düsseldorf optisch und gestalterisch gewinnen ?
- Erfolgt eine Belastung an die Grundstückseigentümer z.B. als Anliegerbeitrag ?
- Wo früher ein grünes Beet am Ende der Schäferstraße sichtbar war kommt eine grobe Kiste hin. ?
- Wird versucht mit den Stationen ein Statement zu setzen s.u. ?
- Wenn ja, braucht das der Bürger oder will sich die Politik profilieren ?
Die Radstationen sowie die zugehörige Stadtmöblierung erfreuen keinesfalls das Auge eines jeden Betrachters; die Bezeichnung Kartoffelkiste ist noch nett.
Den Brutalismus als Baustil (meist in Sichtbeton) haben wir eigentlich seit Jahrzehnten überwunden, die Rechteckrohre entspringen der Phantasie eines Metallbauers.
So etwas kann man z.B. in Friedrichstadt mit den gebrauchten Betonpollern auf den Gehwegen beobachten – die Zeiten gehen vorüber
Neue Bäume stehen außerhalb der Achse, die von den vorhandenen in der Reihe vorgegeben wird, z.B. Feldstraße oder Schwerinstraße und Pflalzstraße..
Ist das Absicht oder wird das übersehen ?
Wer ist wirklich verantwortlich ?
Das wertet eine beliebte und sich ihrer Eleganz bewussten Stadt wie Düsseldorf nicht auf.
Eine Antwort der CMD lautet, dass Sichtachsen beachtet werden
Aus Antwortmail von CMD vom 18.11.2025:
Zur Standortwahl: Wir prüfen die Standorte der Mobilitätsstationen vor der Errichtung gründlich und berücksichtigen dabei immer mehrere Faktoren. Beispielweise entstehen die Stationen grundsätzlich dort, wo ein hoher Bedarf besteht, z.B. in dicht besiedelten Wohngebieten. Zudem achten wir bei der Positionierung der verschiedenen Module darauf, dass Menschen mit Geh- oder Sehbehinderungen durch die Baumaßnahmen nicht beeinträchtigt werden, Sichtachsen erhalten bleiben und keine unterirdischen Schächte oder Gasleitungen überbaut werden. Die Baumaßnahmen haben stets das Ziel, die städtischen Orte und Kreuzungen sicherer und übersichtlicher für alle Verkehrsteilnehmenden zu gestalten. Unsere Mobilitätsstationen sind darüber hinaus bewusst im Quartier verankert, um Mobilität dort verfügbar zu machen, wo sie gebraucht wird: vor der eigenen Haustür. Aufgrund dieser verschiedenen Faktoren wurde der entsprechende Standort in der Scheibenstraße ausgewählt.
Leider ist der Text keinem Author zugeordnet sprich unterzeichnet oder aber auf den konkreten Standort bezogen zu dem ja gefragt wurd. Da er von der Formulierung her allerweltsmäßig formuliert, so dass man eine KI-generierte Formulierung vermuten muss.
Außerdem ist auch hier nicht unbedingt der sachliche Aspekt erkennbar sondern eher eine ideologische Festlegung als bestimmend annehmen kann.
Das kann man bei der Sichtachse Schäferstraße nach Norden nicht nachvollziehen, zumal das schon aus einem einfachen Stadtplan hervorgeht.
Die Email ist nicht mit Namen unterzeichnet und eine KI generierte Antwort könnte vorliegen.
Da eine KI besonders höflich auftreten will, wird sie z.B. sagen, dass keine Sichtachse zugebaut werden wird.
Das hat offensichtlich auch keiner mit Verantwortung gegengelesen.
Jedenfalls gibt es keinen Anhaltspunkt, dass ein verantwortlicher Planer einen Besuch vor Ort durchgeführt hätte.
Fakt scheint eher ein absichtliches Aufbrechen der vorhendenen Achsen, z.B. ist der neue Solobaum neben der Radstation außerhalb der Achse all der anderen vorhandenen Bäume.
Auch die SIchtaches der Schäferstraße nach Norden vormals in die grünen Vorgärten mit einer Radstation zugestellt.
Der Satz bewusst im Quartier verankert gewinnt eine brutale Bedeutung.
Wer dann die Fragen aus der sogenannten Online-Berafsabfrage sieht, wo folgendes schematisch abgefragt wird:
Aufwertung des öffentlichen Raumes: Wünschen Sie sich mehr Aufenthaltsqualität durch Sitzbänke, Begrünungen und Aufenthaltsflächen an diesem Standort?
und das potentielle Ergebnis als grobe Skizze vom 21.12.2025 betrachtet, bekommt leicht erhebliche Zweifel.
In die Sichtachse Schäferstraße kommt anstelle mit Sträuchern begrünter Vorgärten eine unförmige holzverkleidete Stahlkonstruktion - wer sieht darin eine Verbesserung oder überhaupt die Beachtung einer eventuellen SIchtachse ?
Auch die Frage beim Dankmalamt ob diese Station mit der Erhaltungssatzung für das Viertel kompatibel oder zumindest abgeklärt ist, wurde weder von der CMD noch vom Denkmalamt beantwortet.
Außderdem ist in der computergenerierten Skizze der Station ein vorhandener Baum nicht eingezeichnet sondern ein neuer an leicht versetzter Position.
Hier finden Sie die einseitige Präsentation während des Online-Dialogs ohne wirkliche Mitsprachemöglichkeit.
Eine betroffene Teilnehmerin war noch Wochen nach dem Termin so echauffiert, dass sie eineSchilderung des tatsächlichen Gesprächs ablehnte um sich nicht noch einmal aufzuregen.
Fazit: Da war kein verantwortlicher Planer vor Ort - nur Online ist zu wenig !
Welche Positionen an der Scheibenstraße beachtet und welche Seiteneffekte berücksichtigt worden ?
Ist nicht wie seit Jahrzehnten versprochen eine Verbesserung der Einfahrtsituation in das Viertel anstelle der vormaligen (alte) Messesituation bis ca 1972.
Dokumente
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